Vorgehensmodell
In der Softwareentwicklung setzt Web Commerce auf eine iterative Vorgehensweise, da diese dem tatsächlichen Verlauf größerer Projekte am besten gerecht wird.Iterative Vorgehensmodelle bieten dem Kunden die Möglichkeiten
- den Entwicklungsfortschritt detailliert und zeitnah zu verfolgen
- Erkenntnisse, die im Projektverlauf entstehen, in den folgenden Projektphasen (in einem gewissen Rahmen) zu berücksichtigen.
Der Rational Unified Process versucht dabei, sechs in der Praxis bewährte Konzepte umzusetzen:
- Die iterative Softwareentwicklung
Hierbei fließen Elemente der evolutionären Softwareentwicklung und des Spiralmodells in den Entwicklungsprozess mit ein. Es wird der Tatsache Rechnung getragen, dass große Projekte nicht in einem Schritt entwickelt werden können. Dies unterstützt das während des Projektverlaufes zunehmende Verständnis für den Problembereich durch schrittweise Verfeinerung. Ziel ist es dabei, das Projektrisiko durch eine Aufteilung in überschaubare Abschnitte zu reduzieren, die jeweils zu einer lauffähigen Version des Systems führen. - Das Management der Anforderungen
Das Modell unterstützt die Erarbeitung, Organisation und Dokumentation der benötigten Funktionalität und der zu beachtenden Rahmenbedingungen. Zurückgegriffen wird hierbei auf die Methode der Use Cases (Anwendungsfälle), mit deren Hilfe die Abwicklung der Geschäftsvorfälle durch das System modelliert wird. Es ist vorgesehen, diese Use Cases während des Projektverlaufes immer wieder zur Qualitätssicherung heran zu ziehen, um eine Erfüllung der Anforderungen sicher zu stellen. - Die Verwendung komponentenbasierter Architekturen
Um die Verwendung vorgefertigter Komponenten zu unterstützen, sieht der Rational Unified Process eine frühzeitige Entwicklung einer Systemarchitektur vor, die auf den Einsatz wiederverwendbarer Komponenten abzielt. - Die visuelle Modellierung der Software
Um die Lesbarkeit und Übersichtlichkeit der Dokumente zu fördern, nutzt der Rational Unified Process im Wesentlichen graphische Notationen für die zu erstellenden Dokumente. Dabei handelt es sich – nahe liegender Weise – um die in der UML vorgegebenen Notationen. - Die Qualitätssicherung
Der Notwendigkeit einer umfassenden Qualitätssicherung trägt der Rational Unified Process Rechnung, indem Qualitätssicherungsmaßnahmen in allen Teilaktivitäten des Prozesses integriert sind. Qualitätssicherung ist ein integraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses. - Die Kontrolle der Änderungen der Software
Hierbei geht es darum, Änderungen von Anforderungen, Dokumenten, Programmen etc. nachvollziehbar zu machen und den Zugriff auf zurückliegende Dokumente zu ermöglichen.
Ansprechpartner
ProjektleiterMarkus Schill
Projektleiter
Hubert Schnaiter
Vertriebsbeauftragter
Björn Huber
